Nationaler Normenkontrollrat

NKR diskutiert mit Unternehmern und Verbänden

Erfahrungen und Expertise aus Wirtschaft unerlässlich

Im Rahmen seines gesetzlichen Auftrages berät der NKR als unabhängiges Gremium die Bundesregierung in Sachen Bürokratieabbau und besserer Rechtsetzung. Ein Kernanliegen des NKR ist , dass das im Koalitionsvertrag vorgesehene dritte Bürokratieentlastungsgesetz an die Entlastungen der beiden vorigen Gesetze von knapp 1 Milliarde Euro für Wirtschaft und Bürger anknüpft. Um das zu erreichen, sind Erfahrungen und Expertise aus der Praxis unerlässlich.

Nationaler Normenkontrollrat diskutiert mit Unternehmern und Verbänden Nationaler Normenkontrollrat diskutiert mit Unternehmern und Verbänden Foto: NKR

Auf Initiative des Ratsmitglieds Hanns-Eberhard Schleyer veranstaltete der NKR daher am 22. Oktober 2018 eine Diskussionsrunde mit zwölf Unternehmensvertretern sowie Vertretern der Spitzenverbände von BDI, BDA, DIHK und ZDH im Bundeskanzleramt. Neben klassischer kleinerer Handwerksbetriebe nahmen auch Start-ups sowie größere Unternehmen unterschiedlicher Branchen teil, um sich über Maßnahmen zum Bürokratieabbau auszutauschen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die bestehenden bürokratischen Hürden sondern ganz klar die Frage nach unbürokratischeren Alternativen. Welche Verbesserungen stellen sich die Unternehmen konkret vor? Wie könnten die Belastungen aus ihrer Sicht reduziert werden? All dies wurde gemeinsam ausführlich erörtert.

Diese konkreten Vorschläge zum Bürokratieabbau wird der NKR nun intensiv mit den jeweils zuständigen Ressorts – nicht nur im Rahmen des im Koalitionsvertrag vorgesehenen dritten Bürokratieentlastungsgesetzes – diskutieren, um so, dass ein oder andere in Sachen Abbau bürokratischer Belastungen zu bewegen.

25. Oktober 2018

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